Landratskandidat Hans Peter Schumacher

Schumacher

Hans Peter Schumacher

GRÜNE

Lebenslauf

Logo (2)Ich bin 52 Jahre alt, seit 24 Jahren verheiratet und habe zwei Töchter.

Wohnort: Frechen

Schule: Fachoberschulreife

Ausbildung: Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Beruf: Bilanzbuchhalter, Fachkaufmann für Datenorganisation und Datenkommunikation

Politik: 1983 durch Friedens- und AKW-Bewegung zur Politik der Grünen gekommen

– seit rund 23 Jahren tatkräftig in der Partei Bündnis 90/Die Grünen

– für Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Frechen, im Kreis- und im Ortsvorstand aktiv

Hobbys: Segeln, Laufen und Radfahren

 

Unsere Fragen…

1.) Warum kandidieren Sie als Landrat?

Ich bin schon 23 Jahren Politiker. Meine Arbeitsschwerpunkte sind Jugendarbeit, Finanzen und Verwaltungsreform. Die GRÜNEN haben mich zum Landratskandidaten gewählt, weil sie der Meinung sind, dass ich als Landrat diese Themen voranbringen kann.

2.) Welche Ziele wollen Sie als Landrat umsetzen?

Für unseren Landkreis ist es besonders wichtig die Kinderbetreuung weiter auszubauen. Der zeitliche Rahmen des Angebotes muss für berufstätige Eltern, Alleinerziehende und Kinder passen. Kindergärten und Schulen müssen in Zukunft vielfältige Aufgaben wahrnehmen. Kinder mit Wurzeln in anderen Ländern müssen besser gefördert werden, damit sie sich hier in Deutschland wohlfühlen und gerne hier leben. Die besonders große Aufgabe ist, Kinder mit und ohne Behinderungen in einer Klasse zu unterrichten.

Nur wenn im Kreis gutausgebildete Menschen leben, können Unternehmen hier ihren Bedarf an Arbeitskräften decken. Dann bleiben Betriebe hier und siedeln sich neue an. Durch kreisweite Planung von Gebieten für interessierte Firmen (interkommunales Gewerbemanagement) werden Lasten und Nutzen gerechter verteilt. Ich möchte die Zusammenarbeit mit benachbarten Universitäten und Fachhochschulen zur Entwicklung zukunftsorientierter Techniken besonders fördern.

Heute ausgebildete Kinder, die morgen in zukunftsfähigen Firmen arbeiten, leben gerne im Kreis. Sie zahlen in die Sozialversicherung ein und sichern damit das Gesundheitswesen für alle. Die Steuern sichern Lebensqualität durch vielfältige Verkehrs- und Freizeitangebote auch für die Rentner von übermorgen.

3.) Beschreiben Sie in wenigen Sätzen die (Jugend-)Situation des Rhein-Erft-Kreises! Was fehlt dem Kreis Ihrer Meinung nach?

Im Rhein-Erft-Kreis hat jede Stadt ihr eigenes Jugendamt. Das bedeutet, dass es 10 Jugendhilfeausschüsse gibt. Eine einheitlich ausgerichtete Jugendarbeit und Jugendpolitik ist so nur schwer möglich und findet zurzeit nicht statt. Im Wesentlichen wird die Arbeit von den großen kirchlichen und sozialen Verbänden zusammen mit den Jugendämtern dominiert. Die Stadtjugendringe kommen in der Jugendarbeit und –politik erkennbar nicht vor. Jugendliche werden, wenn überhaupt, nur unsystematisch über Verbände oder vereinzelt einbezogen.

Dem Rhein-Erft-Kreis fehlt eine  koordinierte, gemeinsame, vernetzte Jugendarbeit und Jugendpolitik. Rahmenbedingungen nach denen sich Jugendliche aktiv am „kommunalen Geschehen“  beteiligen können, müssen erstellt werden.

4.) Wie wollen Sie ehrenamtliche Jugendarbeit zukünftig fördern?

Wie schon bei der vorigen Frage dargestellt, sollen Jugendliche aktiv mitmachen können. Dazu benötigen sie anfangs Hilfe und Unterstützung, später dann Rat und Hinweise.

Wir brauchen, wie heute auch schon, engagierte Betreuer und Trainer in Sportvereinen, Betreuer in anderen Jugendorganisationen, wie zum Beispiel die Pfandfindern, die AWO und die Caritas und zusätzlich zu den hauptamtlichen auch ehrenamtliche Betreuer in Jugendzentren. Einen besonderen Stellewert haben themenorientierte Organisationen wie die Jugendfeuerwehren, der BUND oder der Stadtjugendring. Nur gut ausgebildete und engagierte Menschen können Jugendlichen vermitteln und vorleben, wie sie Verantwortung übernehmen können.

5.) Wie können sich Jugendliche in der Kreispolitik einbringen?

Jugendliche können sich zur Zeit über die Parteien, insbesondere natürlich die Grüne Jugend, in die Kreispolitik einbringen.

6.) Was verstehen Sie unter einer „Eigenständigen kohärenten Jugendpolitik“ und was halten Sie von der Idee?

Wie schon unter 3 dargestellt, benötigen wir kreisweite politische Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit. Jugendpolitik ist ja nicht isoliert von allen anderen Aufgaben. Alle Themen in den Städten des Kreises sind auch für Jugendliche wichtig. Daher sollen junge Menschen so früh wie möglich aktiv an Prozessen und Entscheidungen teilnehmen. Demokratische Bildung beginnt schon früh, denken Sie zum Beispiel an Klassensprecher.

7.) Nennen Sie drei Argumente, warum junge Menschen Ihnen ihre Stimme geben sollten!

Mit mir als Landrat wird auf Kreisebene wieder ein Ausschuss ähnlich dem Jugendhilfeausschuss eingerichtet werden. Dieser soll die Jugendarbeit im Erftkreis vernetzen und dadurch zu einer besser abgestimmten und an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientierten Arbeit führen.

Als Landrat werde ich zusammen mit den Jugendlichen Möglichkeiten der kreisweiten aktiven Teilnahme erarbeiten um umsetzen.

Junge Menschen sollen sich im Kreis wohlfühlen. Das können Sie nur, wenn sie auch mitreden können, dafür stehe ich als Landrat.

 

 

 

 
 
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