Jugendhilfeausschuss Infos

Jugendhilfeausschuss der Stadt Brühl

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Der  Stadtjugendring ist mit drei stimmberechtigten Vertreten im Jugendhilfeausschuss der Stadt Brühl vertreten. Hier findest du aktuelle Berichte dieser Vertreter. Wir freuen uns über Anregungen für den Jugendhilfeausschuss, genauso wie für die Arbeitsgemeinschaften Spielraumplanung und Kinder- und Jugendförderung, in denen wir ebenfalls vertreten sind. Gerne setzen wir uns für die Interessen der Kinder und Jugendlichen Brühls ein. Schreib uns doch einfach.

 

 

JHA

 

 Jugendhilfeausschuss am 08.09.2016

Die JHA Sitzung im September war flott vorüber, da die Tagesordnung wenige Punkte beinhaltete, die ohne Diskussionbedarf zur Kenntniss genommen beziehungsweise abgestimmt wurden.

Für den Stadtjugendring war die Änderung der Förderrichtlinien vor allem zur Vereinfachung von Vorgängen und Erweiterung der Förderbandbreite entscheidend. Das einstimmige Ergebnis zeigt, dass die Änderungsvorschläge auf Zustimmung gestoßen sind. Ab dem 01.10.2016 gelten diese Richtlinien.

Folgende Änderungen der Richtlinien ergeben sich durch die Änderung (hier angegeben mit Satzungartikel):

3.6. Für Betreuer gilt kein Höchstalter, d.h. auch für Personen über 27 Jahren, sofern sie als Betreuer mitfahren, können Zuschüsse beantragt werden.

4. Die Mindestteilnehmerzahl bei Ferienfreizeitmaßnahmen wurde auf 4 Personen festgelegt. (Vorher gab es keine Bestimmung.)

4.4.2. Bei der Ausbildung von Gruppenleitern/-leiterinnen wurden bisher mehrtägige oder mehrphasige Angebote gefördert. Hier wurde die Änderung vorgenommen, dass die Ausbildung von Gruppenleitern/-leiterinnen bereits ab einer Teilnehmerzahl von 5 Personen und ab einer Dauer von 2 Stunden gefördert werden kann. Diese Anpassung erfolgt vor allem aus dem Grund, dass im vergangenen Jahr das Erste-Hilfe-Kurssystem geändert wurde. Statt einem zweitägigen reicht seitdem ein eintägiger Kurs, um die gleiche Zertifikation zu erhalten.

5. Sonderzuschüsse werden nun auch unbegleiteten minderjährigen Ausländern/-innen sowie einigen Leistungsempfängern nach SGB I gewährt (u.a. Unterhaltsvorschussgesetz).

6.2. Wenn eine Vorschusszahlung von 60 % für eine Maßnahmen beantragt und gezahlt worden ist, ist die Teilnehmerliste ab jetzt bis spätestens einen Monat nach der Maßnahme beim SJR vorzulegen (und nicht mehr unmittelbar nach der Maßnahme).

Für den sjr anwesend: David Miron, Merith Batta, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 21.04.2016

In der zweiten Versammlung des JHAs in diesem Kalenderjahr wurden unter anderem zwei Berichte vorgestellt – zum einen zur Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling für das Jahr 2015 sowie zum anderen zur Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Ausländer in Brühl.
Auch der Jugendreferent sollte in diesem JHA seinen Bericht für das Jahr 2015 vorstellen, war aber, genau wie sein Vertreter, beruflich verhindert, weswegen der Bericht auf den nächsten JHA verlegt wurde.

Weiterhin wurde positiv für die Neufassung der Richtlinien zur Förderung von Kindern der Kindertagespflege als Leistung der Jugendhilfe, für die Entsperrung der Mittel für die Veranstaltungsreihe www.12plus.bruehl.de, für die Projektmittel zur Kinderbetreuung in besonderen Fällen für Kinder aus Flüchtlingsfamilien und vergleichbaren Lebenslagen sowie für die Änderung der Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen für die Teilnahme von Kindern an der OGS der Grundschulen gestimmt.

Schließlich stellten sich noch die Trägerschaftsinteressenten für die in Zukunft neu eröffneten Kitas in der Domäne Walberberg und in Brühl Ost vor. Die JHA-Versammlung gab hierzu eine Empfehlung für den Rat ab. Letztlich wird jedoch der Rat der Stadt Brühl entscheiden, welche Träger in den neuen Kitas tätig sein werden.

Für den SJR anwesend: David Miron, Merith Batta, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 10.03.2016

Die Bauplanung für den Spielplatz am Volkwinsweg war Thema im JHA und wurde vorgestellt. Außerdem wurden die Kriterien für zukünftige Entscheidungen zu Maßnahmen im Bereich der Spielraumplanung sowie die Maßnahmenplanung 2016 präsentiert und schließlich beschlossen.

CDU und Die Grünen/Bündnis 90 stellten den Antrag auf eine „Bespielbare Stadt“ nach dem Konzept Dr. Meyer aus Griesheim. Der Kinderschutzbund hat das Konzept bereits augegriffen und mit Kindern Brühler Grundschulen gemeinsam Ideen gesammelt. Ziel der „Bespielbaren Stadt“ ist es, dass die Wege zu Schulen, Spielplätzen und sonstigen Räumen für Kinder attraktiver gestaltet werden. Auf den Wegen sollen Möglichkeiten zum Spielen z.B. durch Hüpfekästen oder Zeichnungen auf dem Bordstein geboten werden, sodass die Kinder zum einen mit Freude ihren z.B. Schulweg bestreiten und sie sich dabei mehr bewegen, und zum anderen alle Verkehrsteilnehmer stärker auf die Wege aufmerksam gemacht werden und Kinder sich so sicherer im Verkehr bewegen können. Die Wege sollen die Kinder weiterhin dazu veranlassen, vielbefahrene Straßen zu umgehen. So sollen auch die Eltern motiviert werden, ihre Kinder alleine gehen zu lassen, sodass der Verkehr durch die elterlichen „Fahrdienste“ zur Schule verringert wird.
Grundsätzlich befürworteten alle Fraktionen den Antrag, die SPD hielt ihn jedoch vor dem Hintergrund, dass der Kinderschutzbund und die Stadtverwaltung ohnehin bereits an einem Konzept arbeiten, für nicht notwendig und erwirkte daher eine Vertagung. Auch wir haben uns positiv zu dem Konzept geäußert und hoffen auf eine zügige Umsetzung.

Weiterhin wurden Änderungen bei der Gewährung von Beihilfen und Zuschüssen im Rahmen der wirtschaftlichen Jugendhilfe beschlossen. Hiervon provitieren Heime, Paten- und Pflegefamilien, die nun mehr finanzielle Unterstützung erhalten.

Darüber hinaus wurde das Kurzkonzept des Einsatz von „Streetwork“ in Brühl beschlossen. Damit wird den Kindern und Jugendlichen Brühls in Zukunft ein(e) Streetworker(in) zur Verfügung stehen.

Schließlich wurden Berichte über die Betreuungszeiten in Brühler Tageseinrichtungen 2016/17, über die Umfrage des Jugendamtselternbeirates zu den Betreuungszeiten in Brühler Kitas sowie zu den OGS im Primarschulbereich präsentiert.

Für den SJR anwesend: David Miron, Merith Batta, Jonathan Dorando

 Jugendhilfeausschuss am 19.11.2015

Besonders wichtig für die Jugendverbände waren in der Jugendhilfeausschusssitzung zum einen die Stellungnahme zum Haushalt 2016, hier zum Jugendetat, sowie die Haushaltskonsolidierungen und zum anderen zwei vom Stadtjugendring eingebrachten Anträge.

Zum ersten Mal seit der Übertragung der Fördermittel an den SJR haben diese nicht ausgereicht, sodass der JHA über eine Nachschuss von 6500,-€ entscheiden musste. Nach einer kurzen Erläuterung wieso in diesem Jahr die zusätzlichen Gelder benötigt werden, wurde dem Antrag einstimmig stattgegeben. Wir dankten herzlich.
Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt wurde der zweite Antrag vom SJR besprochen. Durch die Einführung des Jugendreferenten, der bei SJR angesiedelt ist, fühlt sich der SJR für die politische Teilhabe der Kinder und Jugendlichen der Stadt Brühl (noch mehr) verantwortlich und möchte den bisher dem Jugendgemeinderat zustehenden beratenden Sitz einnehmen. Von daher schlug der SJR vor den Sitz an ihn zu übertragen. Der Antrag wurde diskutiert und schließlich vertagt, da kein einstimmiges Ergebnis gefunden werden konnte. Es werden im Nachhinein nun Gespräche geführt, um eine gemeinsam Lösung zu finden.

Nach der Vorstellung des Haushaltsplan 2016 wurden die Denkanstöße aus der Verwaltung zu Kürzungen im Jugendbereich ebenfalls debattiert. Im Bereich der Richtlinienförderung – entscheidend für die Jugendverbände – wurden weder seitens der Stadt noch seitens der Politik Kürzungen vorgeschlagen.

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 17.09.2015

In der heutigen Sitzung hatte der Jugendreferent des SJR, Robin Hastreiter, die Möglichkeit, sich und seine Arbeit vorzustellen. Robin begann seinen Bericht mit dem Kontaktknüpfen zu verschiedenen Verbänden, Schülervertretungen und Einzelpersonen, um danach das erste Brühler Jugendforum am Dienstag, den 27.10.2015 ab 17:00 Uhr, im Cultra anzukündigen. Auf diesem Forum sollen unterschiedliche Themen wie die Flüchtlingsthematik oder der scheinbare Bolzmangel in Brühl von den teilnehmenden Jugendlichen diskutiert werden. Gerne können die Jugendlichen auch eigene Ideen mitbringen.
In einer anschließenden Fragerunde beantwortete Robin alle Fragen der Fraktionen.

Die Änderung der Kinder- und Jugendförderrichtlinien zum 01.10.2015 war ein weiterer wichtiger Punkt für den SJR. Einstimmig beschlossen die JHA-Mitglieder die vorgelegten Änderungen der Richtlinien, die u.a. besagen, dass die Mitgliederversammlung des SJR auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung keinen Verteilungsvorschlag mehr für den JHA macht, sondern selber über die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen entscheiden kann.
Des Weiteren wurde der nicht mehr gültige Absatz zur Vereinbarung gemäß § 72a SGB VIII herausgenommen und ein Absatz zur Förderungswürdigkeit ergänzt, um grundsätzliche Unklarheiten bezüglich der Förderungswürdigkeit von Gruppierungen oder Veranstaltungen zu beseitigen.

David Miron berichtete über die Verwendung der städtischen Kinder- und Jugendfördermittel für das Jahr 2014, die im vergangenen Jahr zu 99,89% ausgeschöpft worden sind. Einer Kürzung im Bereich des Jugendetats des SJRs sollte somit vorgebeugt sein.

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 16.06.2015

Themen im heutigen Jugendhilfeausschuss waren unter anderem die Entsperrung der Haushaltsmittel für die Neuanlage des Spielplatzes Volkwinsweg, der Verteilungsvorschlag des Stadtjugendringes für die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen und niederschwellige Betreuungsangebote für Kinder vor dem Schuleintrittsalter aus Flüchtlingsfamilien.

In der AG 78 SGB VIII „Spielraumplanung“ im letzten Oktober ist über den Bedarf und Neubau von Spielplätzen in der Stadt Brühl gesprochen worden. Einstimmig kam die Arbeitsgemeinschaft zu dem Entschluss, dass am Volkwinsweg eine Neuanlage für Kleinkinder gebaut werden soll. Im darauffolgenden JHA meldete die CDU-Fraktion noch Beratungsbedarf innerhalb der Fraktion bezüglich dieses Neubaus an. Der Sanierungsbeschluss wurde vom JHA an den Hauptausschuss verwiesen. In der Sitzung des Hauptausschusses am 01.12.2014 wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen, die Mittel für den Spielplatz Volkwinsweg mit einem Sperrvermerk zugunsten des JHA zu versehen.

Ihrem Auftrag kamen die Mitglieder des JHA in der heutigen Sitzung nach und entschieden nach kurzem Meinungsaustausch mehrheitlich, dass die Entsperrung erfolgen soll. Somit wird die Neuanlage gebaut.

Der Verteilungsvorschlag des Stadtjugendringes über die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen ist einstimmig angenommen worden.

Des Weiteren ist über die Situation von Betreuungsangeboten für Kinder vor dem Schuleintrittsalter aus Flüchtlingsfamilien berichtet worden. Um die Integration der betroffenen Kinder bestmöglichst zu gestalten, will die Stadt Brühl Eltern-Kind-Spielgruppen, Bewegungsangebote in den Familienzentren und dem Gemeindezentrum, Kunst- und Musikangebote in Kooperation mit der Kunst- und Musikschule Brühl sowie sprach-/medienfördernde Angebote in Kooperation mit der Stadtbücherei Brühl anbieten. Dazu soll der Rat eine überplanmäßige Aufwendung für die Durchführung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten für Kinder vor dem Schuleintrittsalter aus Flüchtlingsfamilien beschließen. Die Kostendeckung erfolgt durch eine entsprechende zweckgebundene Landeszuwendung.

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 23.04.2015

Anlässlich des eventuellen Trägerschaftwechsels für den Offenen Ganztagsbetrieb an der Katholischen Grundschule St.Franziskus zu Beginn des neuen Schuljahres kamen der Schul- und Jugendhilfeausschuss zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Die von der Stadtverwaltung vorgelegte Vorlage wurde von beiden Ausschüssen kritisch hinterfragt. Worin der Vorteil eines Wechsels vom bisherigen Träger, dem Caritasverband, zum Trägerverein Schülergarten e.V. Kerpen bestehen sollte, blieb für die Ausschussmitglieder trotz langer Diskussion ungeklärt. Aus diesem Grund wurde keine Empfehlung ausgesprochen und die Entscheidung dem Hauptausschuss am folgenden Montag überlassen.

Nachtrag: Der Hauptausschuss hat sich gegen einen Trägerschaftswechsel ausgesprochen. Der Vertrag des Caritasverbands verlängert sich somit um zwei weitere Jahre.

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Nadine Wolters

 

 Jugendhilfeausschuss am 12.03.2015

Im JHA wurde die Bauplanung der neue Kindertagesstätte in Schwadorf vorgestellt. Hierzu gab es insbesondere Fragen zur Barrierefreiheit des Gebäudes, die in der Planung aber berücksichtigt wurde.

Desweiteren wurde der Kita-Navigator vorgestellt, ein Programm zur Vergabe der Kita-Betreuungsplätze, der eine wunschgemäße Verteilung ermöglichen soll, aber auch dazu dient, den Betreuungsbedarf besser erheben zu können.
Hieran anknüpfend wurde das bedarfsgerechte Platzangebot in der Kita-Betreuung für 2015/16 vorgestellt sowie die DGE-Qualitätskriterien für die Mittagsmahlzeiten in städtischen Kitas als verpflichtend festgehalten.

Darüber wurden dem JHA die Berichte über Sozialarbeit an Brühler Grundschulen, über Frühe Hilfen und Prävention, zur Kinderarmutsprävention „Eltern stärken, Bildung fördern, Chancen eröffen“ sowie zu den Betreuungszeiten der Tageseinrichtungen in Brühl präsentiert.

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Merith Schweizer

 Jugendhilfeausschuss am 18.11.2014

Besonders wichtig – für die Jugendverbände – war der Tagesordnungpunkt der “Kinder- und Jugendbeteiligung in Brühl”. Das vom SJR-Vorstand ausgearbeitete Konzept zu/r “Jugendreferenten/-tin ist der Arbeitsgemeinschaft nach § 78 KJHG “Kinder- und Jugendförderung” am 01.10.2014 vorgestellt und dort einhellig befürwortet worden. Die Mitglieder des JHA fassten einstimmig den Beschluss den Stadtjugendring mit der Umsetzung des vorgelegten Konzeptes vorbehaltlich der im Haushalt bereitgestellten Mittel zu beauftragen.

Weiter ist der Etat für die Jugend im Haushalt 2015 vorgestellt, das “Brühler Kindernest e.V.” als örtlicher Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und der Antrag der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ Brühl) zur Bezuschussung der erforderlichen Baumbeschnitten auf ihrem Grundstück zugestimmt worden.

Außerdem sind die Neuanlage des Kleinkinderspielplatzes am Volkwinsweg und die Sanierung des Kinderspielplatzes am Berliner Ring, neben der Gesamtschule beschlossen worden.

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 04.09.2014

In der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode konstituierte sich der Jugendhilfeausschuss am 4. September neu. Im 8. Sozialgesetzbuch (SGB VIII) ist festgelegt, wie sich die Stimmverteilung im JHA zusammensetzt: Die im Rat der Stadt Brühl vertretenen Parteien erhalten zusammen 9 der 15 Simmen (= drei Fünftel), dem Wahlergebnis der Kommunalwahl Rechnung tragend gaben die freien Wähler hier ihren Sitz an die SPD ab. Die neue Stimmverteilung lautet: CDU 4,  SPD 3, Grüne 1, FDP 1.

Die restlichen 6 der 15 Stimmen (= zwei Fünftel) sind bundesweit für Vertreter von Jugendverbänden und Wohlfahrtsverbänden (und sonstigen “freien Trägern”) reserviert. Wer diese 6 Stimmen wahrnimmt, wählt der Rat in seiner ersten Sitzung. In Brühl erhielten die Wohlfahrtsverbände Caritas, AWO und Diakonie/ASB je eine Stimme, der SJR vertritt traditionell mit 3 Stimmen die Jugend.

Da klar war, dass es einen neuen Ausschussvorsitzenden zu wählen gab, traf sich der Vorstand im Vorfeld mit den zwei Bewerbern von SPD (Michael Weitz) und CDU (Holger Köllejan) zu einzelnen Gesprächen. Die geheime Wahl im Ausschuss geriet dann zur Kuriosität: Nach zwei Wahlgängen mit Gleichstand (da der Vertreter des ASB nicht anwesend war, gab es genau 14 Stimmen) wurde schließlich der CDU-Kandidat Holger Köllejan per Losentscheid zum Vorsitzenden gewählt, Michael Weitz wurde zu seinem Stellvertreter gewählt.

Die weitere Sitzung war von Organisatorischem und Formalitäten geprägt: Zur eigenen Organisation setzte der JHA Arbeitsgemeinschaften ein, die bestimmte Themenbereiche speziell in der Fachgruppe vorbereiten. Der SJR ist in der AG Spielraumplanung und der AG Kinder- und Jugendförderung vertreten.

In der Sitzung wollte der SJR dann auch die Brühler Jugendbeteiligung zum Thema machen und einen Beschluss des Ausschusses herbeiführen. Obwohl der Stadtverwaltung das vom Vorstand ausgearbeitete Konzept seit Mai vorlag und das Jugendamt im Juli per Mail eine Aufnahme in die Tagesordnung ankündigte, wurde der Punkt vorgeblich aus formalen Gründen nicht behandelt („kein rechtzeitiger Antrag“ bzw. weil der Punkt „Anträge“ nicht Bestandteil der Tagesordnung war). Die SJR-Vertreter konnten lediglich eine Anfrage für die nächste Ausschusssitzung stellen. Der SJR hält dies für ein überaus ironisches Beispiel dafür, wie Jugendbeteiligung in Brühl aktuell funktioniert…

Für den SJR anwesend: David Miron, Sebastian Pellens, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 29.04.2014

Wichtigster Tagesordnungspunkt am 29. April – zumindest aus Sicht der Jugendverbände – war der Verteilungsvorschlag, den der SJR zur “Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen” erarbeitet hatte. Wie auch in den Vorjahren üblich, vertrauten die Mitglieder der Expertise des Stadtjugendringes und folgten dem Vorschlag einstimmig.

Kurz war sie ansonsten, die letzte JHA-Sitzung der laufenden Legislaturperiode. Nach gerade einmal 21 Minuten war die offizielle Tagesordnung abgehandelt.

Am Ende der Sitzung bedankte sich der SJR im Namen aller Jugendverbände bei der langjährigen JHA-Vorsitzenden Luise Küster, die nicht erneut zum Stadtrat kandidiert und damit auch ihr Amt als Ausschuss-Vorsitzende aufgeben wird. Und ebensolang wie die Sitzung selbst dauerte, bedankten sich auch die übrigen Ausschussmitglieder, einschließlich der Opposition, und auch die Stadtverwaltung im Anschluss für ihre Arbeit als Vorsitzende. Welch versöhnlicher Abschluss der Legislaturperiode…

Für den SJR anwesend: David Miron, Nadine Wolters, Steffen Vollmann 

 Jugendhilfeausschuss am 13.02.2014

Mit dem Jugendhilfeausschuss am 13. Februar trat eine Änderung der Jugendförderrichtlinien in Kraft. Die aktuellen Richtlinien, Antragsformulare und Übersichten findest du wie immer auf unserer Homepage unter Service -> Zuschüsse. Einzige Änderung war, dass es eine neue Voraussetzung gibt, um überhaupt gefördert werden zu können: Jeder Verein, der Zuschüsse erhalten möchte, muss künftig eine Vereinbarung mit dem Jugendamt abschließen, in der geregelt wird, wann und bei wem der Verein ein Führungszeugnis einsehen muss. Der SJR bekam in diesem Zusammenhang viel Lob für die Mustervereinbarung, die er in eineinhalbjähriger Vorarbeit gemeinsam mit dem Jugendamt erarbeitet hatte.

Weitere Hintergrundinformationen zum großen Thema Führungszeugnisse haben wir dir hier zusammengestellt.

Die SJR-Vertreter wiesen in der Ausschusssitzung zugleich auch auf die Schwächen des Führungszeugnis als Instrument des Kinderschutzes hin. Weitere Themen der Sitzung waren eine externe Untersuchung, wie die Stadt Brühl den Bereich “Hilfen zur Erziehung” fördert, sowie eine Info zum neuen Cultra-Mobil, das nun Jugendliche in Brühl ansteuert.

Am Ende der Sitzung brachte der SJR eine neue Initiative ein und forderte den Ausschuss auf, die Beteiligung von Jugendlichen an politischen Prozessen in Brühl zu überdenken und zu stärken. Brühl muss die Teilhabe von Jugendlichen sicherstellen!

[Nachtrag: In der folgenden Woche nahm sich der Stadtrat dieses Themas an. Die Fraktion DIE LINKE beantragte die Errichtung eines Jugendparlamentes, was jedoch mit Verweis auf den – zumindest formal – bestehenden Jugendgemeinderat sowie auf eine zu erfolgende Absprache mit dem SJR mehrheitlich abgelehnt wurde. Nun geht es darum, andere geeignete Partizipations-Konzepte zu entwickeln. Der SJR hat sich in dieser Stellungnahme als Ansprechpartner angeboten.]

Für den SJR anwesend: David Miron, Nadine Wolters, Steffen Vollmann 

 

 Jugendhilfeausschuss am 14.11.2013

Neue Brühler Kindertagesstätten waren das Hauptthema der November-JHA-Sitzung. Zum einen berichtete der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) vom Fortgang der Neu- und Um-Bauarbeiten für die KiTa im Rodderweg. Der JHA hatte dies bereits im Sommer 2012 beschlossen. Und auch den Neubau einer KiTa “im Brühler Süden” hatte der JHA im März diesen Jahres bereits in Gang gesetzt. Die Stadtverwaltung hat hierfür mittlerweile ein Grundstück in Schwadorf vorgesehen. Von einigen Anwohnern und auch im Ausschuss kam Kritik an der Vorgehensweise der Stadtverwaltung auf, der Ausschuss mahnte zu einer transparenten Beteiligung der Anwohner, insbesondere bei der Erstellung des notwendigen Verkehrskonzepts. Der JHA änderte seinen Beschluss vom März nun leicht ab, sodass nun eine KiTa mit vier statt fünf Gruppen entsteht.

Darüber hinaus gab es aktuelle Berichte zur “Sprachstandserhebung” in den Brühler KiTas sowie einen sehr gelungenen Film zur Darstellung der mittlerweile etablierten Schulsozialarbeit an allen Brühler Grundschulen.

Für den SJR anwesend: David Miron, Nadine Wolters

 Jugendhilfeausschuss am 04.07.2013

Der Jugendhilfeausschuss am 4. Juli entschied über die Verteilung der Zuschussmittel zur “Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen”. Wie auch in den Vorjahren wurde der Verteilungsvorschlag, den die SJR-Vollversammlung im März erstellt hatte, von den JHA-Mitgliedern ohne Diskussion einstimmig angenommen.

Unterschiedliche Auffassungen zeigten sich hingegen beim Bericht der Brühl-Wesselinger “Familien- und Erziehungsberatungsstelle”. Zwar lobten alle Seiten die qualitativ hochwertige Arbeit der Einrichtung. Vertreter der Grünen, der SPD und der Caritas kritisierten aber, dass die Städte Wesseling und Brühl mit den Stimmen der Brühler Mehrheitsfraktionen für dieses Jahr kein zusätzliches Personal eingestellt hat, um die stark eingespannten Mitarbeiter der Beratungsstelle zu entlasten. Da der städtische Haushalt bis 2014 einschließlich schon beschlossen ist, kann frühestens 2015 eine Aufstockung des Personals erfolgen.

Auch über die Kindertagespflege wurde diskutiert. Die Kindertagespflege ist eine rechtlich mittlerweile gleichgestellte Alternative zur KiTa, bei der sich “Tageseltern” um die zeitweilige Betreung von Kindern kümmern. Jugendamtsleiter Lorenz Schmitz lobte ausdrücklich die Arbeit der Brühler Tagesmütter und Tagesväter und begründete ausführlich die Höhe der Leistungen, die diese von der Stadt Brühl künftig erhalten. Die Ausschussmitglieder zeigten sich überzeugt und die neuen Kindertagespflege-Richtlinien wurden mit drei kleinen Änderungen einstimmig angenommen.

Nachdem noch aktuelle Berichte zum Brühler “Netzwerk gegen Kinderarmut” und zum Bereich “Hilfen zur Erziehung” erörtert wurden, lobte die Stadtverwaltung vor dem Ausschuss schließlich ausdrücklich einen Mitgliedsverband des Stadtjugendringes. In seiner “72-Stunden-Aktion” renovierte der BDKJ unentgeltlich den städtischen Spielplatz Grubenstraße (Heider Bergsee) in Brühl-Heide, wofür die Stadtverwaltung aufmerksam ihren Dank aussprach.

Im nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses wurden die Jugendschöffen für 2014-2018 gewählt.

Für den SJR anwesend: David Miron, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 14.03.2013

Am 14. März beschloss der Jugendhilfeausschuss die neuen Förderrichtlinien, die die Jugendverbände des Stadtjugendringes gefordert hatten. Die neuen Richtlinien und Antragsformulare kannst du im Menüpunkt -> Service herunterladen. Erst nach Inkrafttreten des städtischen Haushaltes werden allerdings Zuschüsse nach den neuen Richtlinien ausgezahlt.

Zum Jugendetat des Doppelhaushaltes für die Jahre 2013-2014 hatte der JHA als Fachausschuss keine großen Änderungswünsche, er muss nun noch – gemeinsam mit den Etats der anderen Fachbereiche – im Stadtrat beschlossen werden.

Auf einen Sonderantrag hin wurde der Brühler KSJ-Gruppe ein Zuschuss von 7000,- € gewährt. Die Gruppe darf zurzeit aus Brandschutzgründen die Hälfte ihres Jugendheims nicht nutzen. Mit dem Zuschuss soll ein Teil der erforderlichen Umbaumaßnahmen bezahlt werden.

Der beschlussreiche Jugendhilfeausschuss machte zu Beginn der Sitzung auch den Weg für eine Kindertagesstätte frei, die an einem noch zu klärenden Ort “im Brühler Süden” gebaut werden soll. Neuer Brühler KiTa-Träger wird der 1998 aus einer bayerischen Elterninitiative hervorgegangene Verein “Kinderzentren Kunterbunt”. Etwas ungläubig fragten die JHA-Mitglieder nach dem Finanzierungsmodell der mittlerweile zur gGmbH umgewandelten “Kinderzentren Kunterbunt”. Eingedenk der Tatsache, dass der Träger bereits diverse Kindertagesstätten im Rheinland betreibt, wurde die Einrichtung der KiTa samt Baukostenzuschuss von 1,55 Millionen Euro aber letztlich einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen.

Nach zuvor mehrmaligen Beratungen in der Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit, in der der Stadtjugendring ebenfalls vertreten ist, wurde schließlich noch ein neues Instrument der Mobilen Brühler Jugendarbeit geschaffen: Das “Cultra-Mobil” – ein Bus des Jugendkulturzentrums, der typische Treffpunkte Jugendlicher in der Öffentlichkeit anfahren soll. Wir hoffen, das findet Anklang… Besonders wünschen wir uns aber, dass mit dem neuen Konzept der Mobilen Arbeit eines deutlich wird: Ein Jugendlicher stört nicht die Öffentlichkeit, auch ihm gehört die Öffentlichkeit.

Öffentliche Tagesordnung/Vorlagen
Niederschrift

Für den SJR anwesend: David Miron, Wilfried Müller, Steffen Vollmann

 

 Jugendhilfeausschuss am 22.11.2012

In der JHA-Sitzung am 22.11.12 stellte die Vochemer Bildungslotsin ihre Arbeit vor. Die im Rahmen des Projektes “Soziale Stadt Vochem” eingerichtete Stelle vermittelt Angebote zur frühkindlichen Förderung.

Desweiteren wurden die Ergebnisse der Sprachstandserhebung (Delfin-Test) in den Brühler Kindertageseinrichtungen vorgestellt. 14,4% der 381 getesteten 4-jährigen erhielten eine Bescheinigung, dass ihre Sprachentwicklung nicht dem Altersdurchschnitt entspricht. Für jedes Kind mit zusätzlichem Sprachförderbedarf stellt das Land NRW zusätzliche Fördermittel zur Verfügung.

Der Spielplatz “Am Krausen Baum” wurde zugunsten des wieder angelegten Spielplatzes “Zur Gabjei” aufgegeben.

Öffentliche Tagesordnung/Vorlagen
Niederschrift

Für den SJR anwesend: David Miron, Nadine Wolters, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 14.06.2012

Eine ganze Reihe von Berichten eröffneten den letzten JHA vor der Sommerpause,  darunter auch der Jahresbericht 2011 der Erziehungsberatungsstelle sowie eine Präsentation des Stadtjugendrings zur Verwendung der Fördermittel im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Wie die SJR-Vollversammlung schon im März beriet, erhoffen sich die Jugendverbände eine stärkere Unterstützung von Stadt und Politik, da die Ausrichtung und Durchführung von Jugendfahrten und -aktionen zusehends schwieriger wird.

Der Zuschüsse zur Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen lagen zur Beschlussfassung vor. Der Stadtjugendring hatte einen Verteilungsvorschlag erstellt, in dem der anteilige Zuschuss zu den förderungswürdigen Kosten aufgrund der Vielzahl der Anträge pauschal um 10% gekürzt werden musste. Der Jugendhilfeausschuss folgte dem SJR-Vorschlag einstimmig.

Zum neuen Kindergartenjahr wechselt der Träger der KiTa im Rodderweg 270. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) beabsichtigt, das bisherige Kinderhaus St. Heinrich des Caritas-Verbandes mit Unterstützung der Stadt Brühl zu übernehmen. Der JHA wurde relativ kurzfristig über die in diesem Zusammenhang notwendigen Entscheidungen informiert: Die Einrichtung soll neu- bzw. umgebaut werden, da das Gebäude sehr veraltet ist und eine vierte Gruppe eröffnet werden soll. Der Stadtrat entscheidet am 2. Juli, ob hierzu ein Zuschuss von gut 1,7 Millionen Euro gewährt wird. Auch wenn die Mitglieder des Jugendhilfeausschuss baten, dass einige Informationen zur Gebäudeplanung nachgereicht werden, stehen sie dem beabsichtigten Trägerwechsel generell positiv gegenüber. Der ASB kennt sich bereits mit KiTas aus, führte er doch bis vor einigen Jahren die KiTa St. Stephan in Brühl-Ost, die 2009 zugunsten des Jugendkulturhauses CULTRA geschlossen wurde. Überdies wäre der Bestand des Kindergartens am Rodderweg mit der neuen Regelung für mindestens 30 Jahre gesichert.

Öffentliche Tagesordnung/Vorlagen

Niederschrift

Für den SJR anwesend: David Miron, Nadine Wolters, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 15.03.2012

Der JHA am 15.3. empfahl dem Stadtrat, einen Vertreter des Stadtelternrates (=Elternvertretung der Brühler KiTas) als beratendes Mitglied in den JHA zu wählen. Außerdem befasste er sich mit der Planung des Neubaus des “Hauses für Kinder Vochem”.

Öffentliche Vorlagen

Öffentliche Niederschrift

Nachtrag: Schließlich wurde noch das neue Bundeskinderschutzgesetz vorgestellt, das Anfang 2012 in Kraft getreten ist. Für Jugendverbände interessant ist hierbei insbesondere, dass mit diesem Gesetz alle Jugendämter verpflichtet werden, Vereinbarungen mit freien Trägern der Jugendhilfe zu treffen, die verhindern sollen, dass in den Vereinen Personen pädagogisch tätig sind, die wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung vorbestraft sind. Je nach Vereinbarung verpflichten sich die Jugendverbände damit, von ihren Ehrenamtlichen ein erweitertes Führungszeugnis einzufordern, wenn der Tätigkeitsbereich des Ehrenamtlichen ein Eingreifen in die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen möglich macht.

Für den SJR anwesend: Philipp Robens, Stephan Regh, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 26.01.2012

Redebedürftig zeigten sich die Jugendhilfeausschuss-Mitglieder in der ersten JHA-Sitzung im Jahr 2012. Nach einem Bericht über die Schulsozialarbeit an weiterführenden Schulen beschloss der Ausschuss den Neubau der Kindertagesstätte Clemens-August-Straße und ließ sich die bisherigen Planungen zeigen.
Der vorangegangenen Diskussion in der Arbeitsgemeinschaft Spielraumplanung (am 24.11.) zum Ausbau- und Sanierungsprogramm der Kinderspiel- und Bolzplätze folgend wurde auch entschieden, welche Spielplätze in den kommenden Jahren (wieder-)hergerichtet werden. Für die Jahre 2014 und 2015 behielt sich der JHA allerdings die Möglichkeit vor, die Reihenfolge, welche Plätze zuerst „aufgepeppt“ werden, der dann gebotenen Dringlichkeit noch einmal anzupassen.
Schließlich besprach der JHA die Jahresberichte der OGS-Träger an Brühler Grundschulen. Nach Initiative der SPD-Fraktion werden vom Rapunzel-Kinderhaus e.V., das die OGS an den Grundschulen Martin-Luther, Astrid-Lindgren, Melanchthon und in Vochem  betreibt, noch weitere Informationen zur Qualitäts- und Personalentwicklung erwartet. Ab dem laufenden Schuljahr werden die OGS-Träger gebeten, die Jahresabschlussberichte zur besseren Vergleichbarkeit in standardisierter Form vorzulegen.

Für den SJR anwesend: David Miron, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 10.11.2011

Nach nur 41 Minuten hatte der letzte Jugendhilfeausschuss im Jahr 2011 sein Tagewerk vollbracht. Das Jugendamt informierte unter anderem darüber, dass die schulbezogene Sozialarbeit in Brühl stark ausgebaut wird, sodass künftig an jeder Schule der Stadt Brühl mindestens 1 SozialarbeiterIn zur Verfügung steht.

Einziger Beschluss des Abends war die Empfehlung an den Rat der Stadt Brühl, überplanmäßige 15.000€ für den Pflegekinderdienst des SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen) Rhein-Erft-Kreis e.V. auszugeben. Der SKF wurde nach öffentlicher Ausschreibung 2008 mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Brühl beauftragt; dessen Betreuung ist von 19 Pflegefamilien (2008) inzwischen auf 29 Familien (2011) angestiegen. Da das Angebot des SKF damals für bis zu 30 Familien ausgelegt war, gab es kritische Nachfragen, worin sich nun ein höherer Zeit- und Kostenaufwand begründet. Nach Erläuterung der hohen Qualitätsstandards durch die Stadtverwaltung beschloss der JHA die Empfehlung zur Aufstockung allerdings einstimmig.

Für den SJR anwesend: David Miron, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 22.09.2011

Gleich vier externe Berichte beehrten den JHA am 22. September. Der Jahresbericht der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling wurde vorgestellt, das von der Landesregierung initiierte Projekt “Kurve kriegen” zur Prävention jugendlicher Intensivtäter, der Bericht des Sozialdienstes Katholischer Frauen, der den Pflegekinderdienst der Stadt Brühl übernommen hat, sowie zuletzt die von den Mitarbeitern des Cultra für die Stadt Brühl veranstalteten Sommerferienaktionen der mobilen Jugendarbeit, die der Hauptausschuss im Mai mit einem Zuschuss von 5000,-€ förderte.

Aufgrund der Initiative der Landesregierung, das letzte Kindergartenjahr von Elternbeiträgen zu befreien, mussten auch in Brühl die kommunalen Regelungen für die Beiträge der KiTas, Kindertagespflege und der OGS angepasst werden. Hierbei ist positiv hervorzuheben, dass die Stadt Brühl – im Gegensatz zu anderen Kommunen – den Beitragserlass auch komplett an die Eltern weiterleitet.

Schließlich war der immer noch nicht zur Abstimmung gestellte Antrag der GRÜNEN-Fraktion zur Mobilen Jugendarbeit diesmal fällig. Der Stadtjugendring teilt bei diesem Thema nicht die Meinung der GRÜNEN (siehe JHA-Bericht vom 27.01.11), verschaffte dem Antrag jedoch eine durchaus unerwartete Mehrheit im Ausschuss, weil er dem bloßen Antragsanliegen – nämlich überhaupt ein Konzept zu dem Thema zu erstellen – nichts Schlechtes abgewinnen kann.

Falls dich weitere Hintergründe interessieren oder du mit den SJR-Vertretern in Kontakt treten möchtest, schreib uns einfach.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 05.05.2011

Der Doppel-Haushalt der Stadt Brühl war zentrales Thema im Mai-JHA. Für die Jahre 2011 und 2012 hat die Verwaltungsspitze einen gemeinsamen Haushaltsentwurf aufgestellt, der nun zunächst in den Sachausschüssen beraten und anschließend im Rat beschlossen wird. Im JHA äußerte sich Unmut über die Darstellungsweise des Haushalts und einzelner Fortschreibungen, die es den Ausschussmitgliedern teilweise erschwert, zu einem sachgerechten Urteil kommen zu können. Die wichtigen Positionen – so auch die Förderung der verbandlichen Jugendarbeit – bleiben allerdings ungekürzt und so hat der Jugendetat 2011/2012 im JHA wohlwollende Zustimmung erhalten.

Weiterer Tagesordnungspunkt war die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen. Der JHA folgte hier einstimmig dem von der SJR-Vollversammlung vorgelegten Verteilungsvorschlag.

Außerdem beschloss der JHA einen neuen „Kinder- und Jugendförderplan“, in welchem die Stadt Brühl die aktuelle Situation analysiert und daraus erforderliche Maßnahmen ableitet. Die Erstellung eines kommunalen Kinder- und Jugendförderplans ist vom Land NRW vorgeschrieben, er gilt bis zum Ende der Legislaturperiode.

Abschließend sprach der JHA sich noch für einen Neubau – statt der Alternative eines Ausbaus – der städtischen KiTa „Haus für Kinder Vochem“ aus.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh

 Jugendhilfeausschuss am 17.03.2011

Bei der JHA-Sitzung 17. März stellte sich der Stadtelternrat (als neugebildeter Elternzusammenschluss der Brühler Kindergärten) vor. Er bemängelt die im vergangenen JHA mitgeteilte Regelung für das Betreuungsangebot der Kinder in den Sommerferien.

Die Kindertagesstätte St. Severin in Brühl-Schwadorf ist gerettet. Dies war die überraschende tagesaktuelle Meldung dieses JHAs. Der SJR freut sich über die zwischen Stadt und Kirche gefundene Lösung.

Abschließend gab es eine Anfrage der CDU-Fraktion mit der Bitte, den Pfadfindern des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik (DPBM) – Horst Brühl baldestmöglich eine uneingeschränkte Nutzung der alten Schule in Heide möglich zu machen. Die Pfadfinder der Stämme Condor, Sperber und Wildkatzen haben die Räumlichkeiten bereits im Sommer bezogen, dürfen die fertigen Räume bisher jedoch nur sehr eingeschränkt nutzen, da das für die Bauabnahme erforderliche Brandschutzkonzept der Stadtverwaltung noch nicht genehmigt wurde.

Für den sjr anwesend: David Miron, Wilfried Müller, (Steffen Vollmann ohne Stimmrecht)

 Jugendhilfeausschuss am 27.01.2011

Nachdem der für November angesetzte JHA ausgefallen war, lud die Vorsitzende Luise Küster mit einer Mammut-Vorlage von 167 Seiten zur ersten JHA-Sitzung im neuen Jahr ein.

Der Ausschuss widmete sich am 27. Januar dem perspektivischen Bedarf an Kindergartenplätzen in den Jahren 2015-2020. Nach einer Vorlage der Verwaltung empfiehlt der JHA nun dem Rat, dass zusätzliche Kindergartenplätze geschaffen werden durch

  • den Neu- oder Ausbau des „Hauses für Kinder Vochem“ (von derzeit drei auf dann fünf Gruppen)
  • die Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Clemens-August-Straße“ (von derzeit zwei auf dann vier Gruppen)
  • und den Erhalt zumindest einer Gruppe in der katholischen KiTa „St. Severin“ in  Schwadorf.

Der SJR begrüßt hierbei insbesondere letztere Absicht. Viele Eltern zeigten sich durch die drohende Schließung der beiden Gruppen der KiTa „St. Severin“ zuletzt stark verunsichert. Der vorgeschlagene Beschluss zum Erhalt einer Schwadorfer KiTa geht in genau die richtige Richtung.

Ein Antrag der Fraktion DIE GRÜNEN zur Stärkung der mobilen (aufsuchenden) Jugendarbeit wurde zur weiteren Diskussion an die Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit verwiesen. (Der SJR ist darin vertreten.) Der Bürgermeister stellt sich hierbei auf den Standpunkt, dass kein zusätzlicher Bedarf vorhanden sei. Der SJR stört sich daran, dass im Antrag ein stark negativ gefärbtes Bild vom „im öffentlichen Raum störenden Jugendlichen“ nicht zurückgewiesenen wird. Jugendliche haben wie alle Personengruppen das Recht, sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten.

Gegen Ende der Sitzung nahm der JHA noch den Jahresbericht des Arbeiter-Samariter-Bundes zum Jugend- und Kulturhaus CULTRA und zum City-Treff entgegen. (Die Presse berichtet hier: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1288741513856.shtml und hier http://www.schlossbote.de/rag-vsw-sb/docs/330961/bruehl) Der SJR ist erfreut, dass das Angebot anscheinend von vielen Brühler Jugendlichen angenommen wird. Mit Skepsis beobachtet der SJR allerdings auch die folgenden Fragen: Wie wird das Angebot von den Brühler Hauptschülern und sogenannten „bildungsfernen Schichten“ angenommen? Wie ist das CULTRA durchgehend – also außerhalb der groß angelegten Veranstaltungen – besucht? Wie steht es um die Entwicklung des City-Treffs als einzigem innenstadtnahem Treffpunkt für Jugendliche?

Weitere Themen waren
– die Anerkennung der „Systemischen Jugend- und Familienhilfe Brühl“ als örtlicher Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 des KJHG (SGB VIII)
– Eine Rahmenvereinbarung zwischen den Jugendämtern und Schulen des Rhein-Erft-Kreises, die Lehrern das Erkennen und den Umgang mit einer Kindeswohlgefährdung erleichtern soll
– das Sanierungs- und Ausbauprogramm 2011 für die Brühler Spielplätze, bei welchem der JHA dem Vorschlag der AG Spielraumplanung einstimmig folgte.
– die Einrichtung eine Sonderstelle durch die Stadt Brühl nach einem Delmenhorster Vorbild. Eine „Rückkehrmanagerin“ wird zukünftig in Jugendhilfeeinrichtungen (bspw. Kinderheimen) untergebrachten Jugendlichen eine frühere Rückkehr in die Herkunftsfamilie ermöglichen. Den beteiligten Sozialarbeitern ist dies derzeit nicht möglich, sie sehen jedoch in einigen Fällen die Möglichkeit der Rückführung. Die eingerichtete Stelle entlastet den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) und, bei erfolgreicher Rückführung, auch die städtischen Unterbringungskosten.

Der nächste Jugendhilfeausschuss ist für den 17. März vorgesehen, zuvor wird sich am 22. Februar die AG Jugendarbeit unter anderem mit o.g. Antrag der GRÜNEN befassen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Michael Kasiske, Christoph Mucha

 Jugendhilfeausschuss am 23.09.2010

Am 23.09. konnte im JHA endlich die Entsperrung der Haushaltsmittel für das neue Spielgerät im Volkspark bekannt gegeben werden. Die weitere Entwicklung des Volksparks steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der künftigen Nutzung der Villa Kaufmann. Das frühere „Jugendhaus der Stadt Brühl“ wird nach dem jüngsten Auszug – die interkonfessionellen Pfadfinderstämme Condor, Wildkatzen und Sperber aus dem Deutschen Pfadfinderbund Mosaik sind in die alte Schule in Brühl-Heide gezogen – nunmehr nur noch von einer Gruppe, dem Stamm Kurfürst aus der katholischen DPSG, partiell bewohnt.

In dem der aktuellen Vorlage angehängten Plan des Volksparks, in welchem der neue Standort des Spielgerätes eingezeichnet ist, taucht in der Legende kurioserweise die Bezeichnung „Studentenheim“ auf. Auf Nachfrage des Stadtjugendrings dementierte die Stadtverwaltung jedoch, dass es entscheidungsreife Pläne zu einem solchen möglichen Projekt gebe.

Neben den weiteren Berichten aus der Sitzungsvorlage war die mögliche Schließung der Kindertagesstätte St. Severin in Schwadorf ein hochaktuelles Thema. Pastoralreferent Michael Kühn bestätigte in der Sitzung den tags zuvor erschienenen Presseartikel, nach welchem die zwei bisher in der Einrichtung bestehenden Gruppen auf andere Kitas aufgeteilt werden sollen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh, Christoph Mucha

 Jugendhilfeausschuss am 01.07.2010

Das Großspielgerät im Volkspark muss leider weiter auf sich warten lassen. In der JHA-Sitzung konnte leider nicht wie geplant die in der Vorlage angekündigte Entsperrung des entsprechenden Haushaltsvermerks beschlossen werden, da der Punkt von der Tagesordnung abgesetzt wurde.

Im Zuge der Umstrukturierung der städtischen Verwaltung veränderte sich auch die Zuständigkeit für das Jugendamt und den JHA. Anstelle des Stadtkämmerers und künftigen Sozialdezernenten Dieter Freytag ist nunmehr der Erste Beigeordnete der Stadt, Andreas Brandt, neuer Jugenddezernent und damit Vertreter des Bürgermeisters im JHA.

Der neue Leiter der Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling, Frank Krüger, stellte sich den Ausschussmitgliedern persönlich vor. Krüger war zuvor Leiter des Jugendamtes der Stadt Wesseling.

Auf Anfrage des Stadtjugendringes wurde mitgeteilt, dass für Ende des Jahres ein Bericht zum Jugendkulturzentrum „Cultra“ sowie zum „City-Treff“ vorgesehen sei, in dem unter anderem auch Daten zu Besucherzahlen genannt werden sollen.

Der Stadtjugendring legte Zahlen über die Förderung von Jugendmaßnahmen 2008 und 2009 vor. Wie die sjr-Vertreter in der Sitzung erklärten, sind diese Zahlen jedoch noch nicht besonders aussagekräftig, da es von einem Jahr zum nächsten zu größeren Schwankungen aus technischen Gründen kommen kann. Erst über mehrere Jahre ist es möglich, eine Entwicklung in der Anzahl der bewilligungsfähigen Maßnahmen zu erkennen.

Der nächste JHA findet am 23. September statt.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh, Christoph Mucha

 Jugendhilfeausschuss am 06.05.2010

Am 6. Mai beriet der Jugendhilfeausschuss über einen Antrag des Stadtjugendringes zur Änderung der Richtlinien der Kinder- und Jugendarbeit-Förderung in Brühl. Der JHA schloss sich dem sjr-Vorschlag einstimmig an. Ab dem Jahr 2011 gelten nun neue Richtlinien, die bereits jetzt hier auf der Homepage nachzulesen sind.

Ein Streitpunkt war die Erhöhung der Elternbeiträge für die OGS-Teilnahme an Brühler Grundschulen. Der Stadtjugendring war hier mit der SPD-Fraktion einer Meinung, dass die durchschnittliche Erhöhung um 15€ pro Kind zu kritisieren sei. Da der Schulausschuss für diesen Bereich federführend ist und nur der Stadtrat die Erhebung der Elternbeiträge beschließen kann, konnte der Jugendhilfeausschuss diesen Punkt nur zur Kenntnis nehmen. Im Ausschuss wurde jedoch deutlich gemacht, dass mit der Erhöhung der Einnahmen der OGS-Träger auch eine signifikante Qualitätszunahme der Angebote einhergehen muss.

Mit der einstimmigen Entfristung der Vollzeitstelle in der Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling konnte jedoch ein früherer Streitpunkt im Gremium beigelegt werden.

Weiterhin wurde der Ausbau der beiden evangelischen Kindertageseinrichtungen „Rodderweg“ und „Unterm Regenbogen“ zum fünften Familienzentrum Brühls beschlossen sowie Berichte zum Pflegekinderdienst und zum gesamten Bereich Hilfen zur Erziehung entgegengenommen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Michael Kasiske, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 21.01.2010

Der Jugendetat im Haushalt des Jahres 2010 stand auf der Tagesordnung zum 21.1.2010. Der Ausschuss nahm ihn mit vereinzelten Nachfragen zur Kenntnis.

Außerdem wurden die Öffnungszeiten der Brühler Kindertageseinrichtungen präsentiert sowie die weitere Planung für die Jahre 2010-2014 besprochen.

Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Vochem“ beschlossen die JHA-Mitglieder die Sanierung des Bolzplatzes St.-Albertstraße.

Etwas verwunderlich war für die SJR-Vertreter die beiläufige Mitteilung, dass das Großspielgerät am Volkspark entgegen den Beschlüssen von AG Spielraumplanung und JHA aus dem September vergangenen Jahres nun doch noch nicht aufgebaut werden soll. Anscheinend ist auch diese Anschaffung abhängig von der weiteren Entwicklung der Eigentumsfrage der Villa Kaufmann.

Für den sjr anwesend: David Miron, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 19.11.2009

Nach der Kommunalwahl am 30.August konstituierte sich der neue Brühler Stadtrat am 2.November 2009. Dort wurden unter anderem auch die sechs stimmberechtigten Mitglieder des Jugendhilfeausschusses gewählt, die sich aus den freien Trägern der Jugendhilfe zusammensetzen. Neben den drei sjr-Vertretern sind dies drei Vertreter der Wohlfahrtsverbände. (Hinzu kommen noch neun Mitglieder der Ratsparteien)

Am 19.November konstituierte sich folglich auch ein neuer Jugendhilfeausschuss. Auf der Tagesordnung stand kaum Inhaltliches, mehr Organisatorisches wie beispielsweise die Bildung und Besetzung der Arbeitsgemeinschaften des JHAs. Zur Vorsitzenden wurde wieder Ratsfrau Luise Küster (CDU) gewählt, die keine Gegenkandidaten hatte und sich auf Nachfrage des sjr kurz zu ihrem „Programm“ äußerte: Kinder und Jugendliche in Brühl seien prinzipiell in einer guten Situation, ihr Schwerpunkt liege beim Alter der über 10-jährigen. Großes Augenmerk müsse in der künftigen JHA-Arbeit auch auf die steigenden Bedarfszahlen im Bereich Hilfen zur Erziehung gelegt werden. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Michael Weitz (SPD).

Für den sjr anwesend: David Miron, Michael Kasiske, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 24.09.2009

Beim Auschuss am 24.9. standen gleich zwei Anträge von sjr-Mitgliedsverbänden zur Debatte. Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik (DPBM) – Horst Brühl mit den drei Stämmen Condor, Sperber und Wildkatzen stellte einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung der Alten Schule in Heide zu ihrem neuen Domizil. Dem Antrag über 7000€ wurde einstimmig zugestimmt.

Außerdem wurde dem geänderten erneuten Antrag der DPSG (Stamm Kurfürst) zugestimmt, die in Abänderung des Beschlusses vom November nun 11900€ zur Anschaffung eines Gartenhauses erhält.

Weiteres Thema war die Fortführung der Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling, konkret ging es um die Frage, ob die bisher befristete Stelle in Zukunft unbefristet oder um ein weiteres Jahr befristet verlängert werden soll. Die federführende Stadt Wesseling hatte bereits einen Beschluss über nur ein weiteres Jahr gefasst. Der SJR befürwortet die Aufrechterhaltung der Zweigstelle über ein Jahr hinaus. Da es von Seiten der Stadtverwaltung zielführender angesehen wurde, die Stadt Wesseling verwaltungsintern statt per symbolischem JHA-Beschluss von der Fortführung zu überzeugen, enthielten sich die drei sjr-Vertreter bei der hitzigen Abstimmung, die schließlich knapp im Wortlaut des Wesselinger Beschlusses endete.

Das Ausbau- und Sanierungsprogramm zur Spielraumplanung 2010 wurde hingegen einstimmig beschlossen. Wie bereits in der AG Spielraumplanung am 10.09. beraten wurde, sollen 2010 Maßnahmen an den Spiel-/Bolzplätzen im Volkspark, am Mühlenberg sowie eine Neuanlage eines Platzes in Brühl-Heide durchgeführt werden. Im Volkspark soll – bis klar ist, welcher private Investor die Villa Kaufmann (eventuell plus Teile des Parkes) übernimmt – nur das Großspielgerät wieder aufgebaut werden, bevor der angedachte „Mehrgenerationenpark“ zur Ausgestaltung kommt.

Schließlich wurde noch über die stark steigende Fallzahl im Bereich der Hilfen zur Erziehung informiert.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 25.06.2009

Am 25.6. stellte der Pfarrverband Brühl-Ville sich und die Weiterentwicklung zum Familienzentrum noch einmal persönlich im JHA vor und ging auf die Fragen der Ausschussmitglieder ein.

Im Zuge der Einrichtung des City-Treffs wurden Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit eingeleitet und eine außerplanmäßige Ausgabe von 15000€ beschlossen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 30.04.2009

Im rekordverdächtigen 31 Minuten-JHA am 30.April wurde der Verteilungsvorschlag der Fördermittel im Bereich Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen, den der SJR erstellt hat, einstimmig beschlossen.

Darüber hinaus wurden die 3 Kindertageseinrichtungen des Pfarrverbandes Brühl-Ville (Maria-Hilf in Heide, St. Servatius in Kierberg, St. Matthäus in Vochem) im Verbund als viertes Familienzentrum in Brühl benannt.

Für die Situation der Villa Kaufmann interessant ist die Mitteilung, dass die drei Stämme Condor, Sperber und Wildkatzen des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik in naher Zukunft ausziehen und von der Stadt neue Räumlichkeiten in der Alten Schule in Heide zur Verfügung gestellt bekommen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 12.02.2009

Vor Beginn der Ausschusssitzung konnten die JHA-Mitglieder die neuen Räumlichkeiten des „City-Treffs“ in der Clemens-August-Schule besichtigen, das zukünftig als drittes Jugendzentrum fungieren soll. Später wurde auch das Rahmenkonzept vorgestellt. Allgemeiner Eindruck ist, dass die Einrichtung, die Beleuchtung und der Zugang noch verbessert werden sollten. Außerdem muss noch geklärt werden, ob die beiden Räume alleine für den City-Treff genutzt werden können. Die gleichzeitige Mitnutzung durch den Schulbetrieb sieht der SJR skeptisch. Insgesamt ist das Vorhandensein eines ziemlich zentral gelegenen dritten Anlaufpunktes für Jugendliche jedoch sehr zu begrüßen. Der SJR hofft sehr, dass der Treff dann auch regen Zulauf (besonders aus der Clemens-August-Schule) bekommt. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der die Trägerschaft übernimmt, will sich um eine gute Werbung bemühen.

In der Sitzung wurden darüber hinaus u.a. das Sprachförderprogramm „Kon-Lab“ vorgestellt, über die Betreuungszeiten in Brühler KiTas informiert und das Sanierungsprogramm für die Brühler Spielplätze beschlossen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 20.11.2008

Hauptthema des JHA am 20.November 2008 war die Beratung des Jugendetats im städtischen Haushalt. Der JHA hat das Recht, dem Rat gegenüber Stellung zu nehmen. Zu allen drei Teilbereichen (01 – Förderung von Kindern in Tagesbetreuung, 02 – Arbeit für Kinder und Jugendliche und 03 – Hilfen für junge Menschen und ihre Familien) gab es verschiedene Nachfragen.

Als Tischvorlage tauchte ein Antrag der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta auf, für die DPSG – Stamm Kurfürst einen Zuschuss von 4200€ zur Anschaffung eines Materialhauses zu gewähren. Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt. In diesem Zusammenhang erklärte die JHA-Vorsitzende Küster, dass der Auszug aller Jugendverbände aus der Villa Kaufmann grundsätzlich entschieden sei. Der SJR bedauert dies.

Es gibt Verzögerungen bei Bau/Umbau/Einrichtung aller drei Brühler Jugendzentren. Mehr Informationen zum neuen Jugendzentrum, zum Klassetreff (Vochem) sowie zum Jugendcafé soll es in der nächsten JHA-Sitzung geben…

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 05.06.2008

Auf der Tagesordnung stand neben der Verpflichtung neuer Ausschussmitglieder (nämlich des neuen sjr-Vorstandes) vor allem ein Vortrag der beiden Referenten von der Abteilung Staatsschutz der Kölner Polizei, die Stadtverwaltung und SJR bereits zu einer Multiplikatorenveranstaltung zwei Wochen später eingeladen hatten. Thema war beide Male die (Rechts)extremismus-prävention und Erkennungszeichen der rechten Szene.

Behandelt wurde aber auch der „Kommunale Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Brühl 2007-2010“. Diesem steht der SJR inhaltlich in größten Teilen positiv gegenüber, kann sich aber noch nicht so recht mit der ein oder anderen Vermischung von konkret beschlossenen Maßnahmen und angedachten Zukunftsideen anfreunden.

Weitere Tagesordnungspunkte waren die Öffnungszeiten der Schulhöfe als Spielplätze, die Bedarfsplanung der Kindertagesbetreuung bis zum Jahr 2012/13 sowie die angebotenen Betreuungszeiten der Brühler Tageseinrichtungen in den Stufen 25, 35 und 45 Stunden.

Außerdem wurde dem Verteilungsvorschlag des SJRs für die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen ohne Änderungen zugestimmt.

Des Weiteren beantwortete der Bürgermeister eine Anfrage des SJRs aus der letzten Jugendhilfeausschusssitzung, in der es um den gestrichenen Zuschuss für die kath. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Brühl ging.

Der SJR stellte für den nächsten JHA eine Anfrage, wie es bezüglich des Planungsfortschritts und der inhaltlichen Konzeption des 3. Brühler „Jugendzentrums“ aussieht. Das „Jugendcafe“ wird anscheinend in der Clemens-August-Schule untergebracht werden. Mehr dazu aber in der nächsten Sitzung…

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 

 
 
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