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 Jugendhilfeausschuss Infos

Jugendhilfeausschuss der Stadt Brühl

Der  Stadtjugendring ist mit drei stimmberechtigten Vertreten im Jugendhilfeausschuss der Stadt Brühl vertreten. Hier findest du aktuelle Berichte dieser Vertreter. Wir freuen uns über Anregungen für den Jugendhilfeausschuss, genauso wie für die Arbeitsgemeinschaften Spielraumplanung und Jugendarbeit, in denen wir ebenfalls vertreten sind. Gerne setzen wir uns für die Interessen der Kinder- und Jugendlichen Brühls ein. Schreib uns doch einfach.

Hinweise an die JHA Vertreter


JHA




 Jugendhilfeausschuss am 26.01.2012

Redebedürftig zeigten sich die Jugendhilfeausschuss-Mitglieder in der ersten JHA-Sitzung im Jahr 2012. Nach einem Bericht über die Schulsozialarbeit an weiterführenden Schulen beschloss der Ausschuss den Neubau der Kindertagesstätte Clemens-August-Straße und ließ sich die bisherigen Planungen zeigen.
Der vorangegangenen Diskussion in der Arbeitsgemeinschaft Spielraumplanung (am 24.11.) zum Ausbau- und Sanierungsprogramm der Kinderspiel- und Bolzplätze folgend wurde auch entschieden, welche Spielplätze in den kommenden Jahren (wieder-)hergerichtet werden. Für die Jahre 2014 und 2015 behielt sich der JHA allerdings die Möglichkeit vor, die Reihenfolge, welche Plätze zuerst „aufgepeppt“ werden, der dann gebotenen Dringlichkeit noch einmal anzupassen.
Schließlich besprach der JHA die Jahresberichte der OGS-Träger an Brühler Grundschulen. Nach Initiative der SPD-Fraktion werden vom Rapunzel-Kinderhaus e.V., das die OGS an den Grundschulen Martin-Luther, Astrid-Lindgren, Melanchthon und in Vochem  betreibt, noch weitere Informationen zur Qualitäts- und Personalentwicklung erwartet. Ab dem laufenden Schuljahr werden die OGS-Träger gebeten, die Jahresabschlussberichte zur besseren Vergleichbarkeit in standardisierter Form vorzulegen.

Für den SJR anwesend: David Miron, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 10.11.2011

Nach nur 41 Minuten hatte der letzte Jugendhilfeausschuss im Jahr 2011 sein Tagewerk vollbracht. Das Jugendamt informierte unter anderem darüber, dass die schulbezogene Sozialarbeit in Brühl stark ausgebaut wird, sodass künftig an jeder Schule der Stadt Brühl mindestens 1 SozialarbeiterIn zur Verfügung steht.

Einziger Beschluss des Abends war die Empfehlung an den Rat der Stadt Brühl, überplanmäßige 15.000€ für den Pflegekinderdienst des SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen) Rhein-Erft-Kreis e.V. auszugeben. Der SKF wurde nach öffentlicher Ausschreibung 2008 mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Brühl beauftragt; dessen Betreuung ist von 19 Pflegefamilien (2008) inzwischen auf 29 Familien (2011) angestiegen. Da das Angebot des SKF damals für bis zu 30 Familien ausgelegt war, gab es kritische Nachfragen, worin sich nun ein höherer Zeit- und Kostenaufwand begründet. Nach Erläuterung der hohen Qualitätsstandards durch die Stadtverwaltung beschloss der JHA die Empfehlung zur Aufstockung allerdings einstimmig.

Für den SJR anwesend: David Miron, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 22.09.2011

Gleich vier externe Berichte beehrten den JHA am 22. September. Der Jahresbericht der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling wurde vorgestellt, das von der Landesregierung initiierte Projekt “Kurve kriegen” zur Prävention jugendlicher Intensivtäter, der Bericht des Sozialdienstes Katholischer Frauen, der den Pflegekinderdienst der Stadt Brühl übernommen hat, sowie zuletzt die von den Mitarbeitern des Cultra für die Stadt Brühl veranstalteten Sommerferienaktionen der mobilen Jugendarbeit, die der Hauptausschuss im Mai mit einem Zuschuss von 5000,-€ förderte.

Aufgrund der Initiative der Landesregierung, das letzte Kindergartenjahr von Elternbeiträgen zu befreien, mussten auch in Brühl die kommunalen Regelungen für die Beiträge der KiTas, Kindertagespflege und der OGS angepasst werden. Hierbei ist positiv hervorzuheben, dass die Stadt Brühl – im Gegensatz zu anderen Kommunen – den Beitragserlass auch komplett an die Eltern weiterleitet.

Schließlich war der immer noch nicht zur Abstimmung gestellte Antrag der GRÜNEN-Fraktion zur Mobilen Jugendarbeit diesmal fällig. Der Stadtjugendring teilt bei diesem Thema nicht die Meinung der GRÜNEN (siehe JHA-Bericht vom 27.01.11), verschaffte dem Antrag jedoch eine durchaus unerwartete Mehrheit im Ausschuss, weil er dem bloßen Antragsanliegen – nämlich überhaupt ein Konzept zu dem Thema zu erstellen – nichts Schlechtes abgewinnen kann.

Falls dich weitere Hintergründe interessieren oder du mit den SJR-Vertretern in Kontakt treten möchtest, schreib uns einfach.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh, Steffen Vollmann

 Jugendhilfeausschuss am 05.05.2011

Der Doppel-Haushalt der Stadt Brühl war zentrales Thema im Mai-JHA. Für die Jahre 2011 und 2012 hat die Verwaltungsspitze einen gemeinsamen Haushaltsentwurf aufgestellt, der nun zunächst in den Sachausschüssen beraten und anschließend im Rat beschlossen wird. Im JHA äußerte sich Unmut über die Darstellungsweise des Haushalts und einzelner Fortschreibungen, die es den Ausschussmitgliedern teilweise erschwert, zu einem sachgerechten Urteil kommen zu können. Die wichtigen Positionen – so auch die Förderung der verbandlichen Jugendarbeit – bleiben allerdings ungekürzt und so hat der Jugendetat 2011/2012 im JHA wohlwollende Zustimmung erhalten.

Weiterer Tagesordnungspunkt war die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen. Der JHA folgte hier einstimmig dem von der SJR-Vollversammlung vorgelegten Verteilungsvorschlag.

Außerdem beschloss der JHA einen neuen „Kinder- und Jugendförderplan“, in welchem die Stadt Brühl die aktuelle Situation analysiert und daraus erforderliche Maßnahmen ableitet. Die Erstellung eines kommunalen Kinder- und Jugendförderplans ist vom Land NRW vorgeschrieben, er gilt bis zum Ende der Legislaturperiode.

Abschließend sprach der JHA sich noch für einen Neubau – statt der Alternative eines Ausbaus – der städtischen KiTa „Haus für Kinder Vochem“ aus.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh

 Jugendhilfeausschuss am 17.03.2011

Bei der JHA-Sitzung 17. März stellte sich der Stadtelternrat (als neugebildeter Elternzusammenschluss der Brühler Kindergärten) vor. Er bemängelt die im vergangenen JHA mitgeteilte Regelung für das Betreuungsangebot der Kinder in den Sommerferien.

Die Kindertagesstätte St. Severin in Brühl-Schwadorf ist gerettet. Dies war die überraschende tagesaktuelle Meldung dieses JHAs. Der SJR freut sich über die zwischen Stadt und Kirche gefundene Lösung.

Abschließend gab es eine Anfrage der CDU-Fraktion mit der Bitte, den Pfadfindern des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik (DPBM) – Horst Brühl baldestmöglich eine uneingeschränkte Nutzung der alten Schule in Heide möglich zu machen. Die Pfadfinder der Stämme Condor, Sperber und Wildkatzen haben die Räumlichkeiten bereits im Sommer bezogen, dürfen die fertigen Räume bisher jedoch nur sehr eingeschränkt nutzen, da das für die Bauabnahme erforderliche Brandschutzkonzept der Stadtverwaltung noch nicht genehmigt wurde.

Für den sjr anwesend: David Miron, Wilfried Müller, (Steffen Vollmann)

 Jugendhilfeausschuss am 27.01.2011

Nachdem der für November angesetzte JHA ausgefallen war, lud die Vorsitzende Luise Küster mit einer Mammut-Vorlage von 167 Seiten zur ersten JHA-Sitzung im neuen Jahr ein.

Der Ausschuss widmete sich am 27. Januar dem perspektivischen Bedarf an Kindergartenplätzen in den Jahren 2015-2020. Nach einer Vorlage der Verwaltung empfiehlt der JHA nun dem Rat, dass zusätzliche Kindergartenplätze geschaffen werden durch

  • den Neu- oder Ausbau des „Hauses für Kinder Vochem“ (von derzeit drei auf dann fünf Gruppen)
  • die Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Clemens-August-Straße“ (von derzeit zwei auf dann vier Gruppen)
  • und den Erhalt zumindest einer Gruppe in der katholischen KiTa „St. Severin“ in  Schwadorf.

Der SJR begrüßt hierbei insbesondere letztere Absicht. Viele Eltern zeigten sich durch die drohende Schließung der beiden Gruppen der KiTa „St. Severin“ zuletzt stark verunsichert. Der vorgeschlagene Beschluss zum Erhalt einer Schwadorfer KiTa geht in genau die richtige Richtung.

Ein Antrag der Fraktion DIE GRÜNEN zur Stärkung der mobilen (aufsuchenden) Jugendarbeit wurde zur weiteren Diskussion an die Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit verwiesen. (Der SJR ist darin vertreten.) Der Bürgermeister stellt sich hierbei auf den Standpunkt, dass kein zusätzlicher Bedarf vorhanden sei. Der SJR stört sich daran, dass im Antrag ein stark negativ gefärbtes Bild vom „im öffentlichen Raum störenden Jugendlichen“ nicht zurückgewiesenen wird. Jugendliche haben wie alle Personengruppen das Recht, sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten.

Gegen Ende der Sitzung nahm der JHA noch den Jahresbericht des Arbeiter-Samariter-Bundes zum Jugend- und Kulturhaus CULTRA und zum City-Treff entgegen. (Die Presse berichtet hier: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1288741513856.shtml und hier http://www.schlossbote.de/rag-vsw-sb/docs/330961/bruehl) Der SJR ist erfreut, dass das Angebot anscheinend von vielen Brühler Jugendlichen angenommen wird. Mit Skepsis beobachtet der SJR allerdings auch die folgenden Fragen: Wie wird das Angebot von den Brühler Hauptschülern und sogenannten „bildungsfernen Schichten“ angenommen? Wie ist das CULTRA durchgehend – also außerhalb der groß angelegten Veranstaltungen – besucht? Wie steht es um die Entwicklung des City-Treffs als einzigem innenstadtnahem Treffpunkt für Jugendliche?

Weitere Themen waren
– die Anerkennung der „Systemischen Jugend- und Familienhilfe Brühl“ als örtlicher Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 des KJHG (SGB VIII)
– Eine Rahmenvereinbarung zwischen den Jugendämtern und Schulen des Rhein-Erft-Kreises, die Lehrern das Erkennen und den Umgang mit einer Kindeswohlgefährdung erleichtern soll
– das Sanierungs- und Ausbauprogramm 2011 für die Brühler Spielplätze, bei welchem der JHA dem Vorschlag der AG Spielraumplanung einstimmig folgte.
– die Einrichtung eine Sonderstelle durch die Stadt Brühl nach einem Delmenhorster Vorbild. Eine „Rückkehrmanagerin“ wird zukünftig in Jugendhilfeeinrichtungen (bspw. Kinderheimen) untergebrachten Jugendlichen eine frühere Rückkehr in die Herkunftsfamilie ermöglichen. Den beteiligten Sozialarbeitern ist dies derzeit nicht möglich, sie sehen jedoch in einigen Fällen die Möglichkeit der Rückführung. Die eingerichtete Stelle entlastet den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) und, bei erfolgreicher Rückführung, auch die städtischen Unterbringungskosten.

Der nächste Jugendhilfeausschuss ist für den 17. März vorgesehen, zuvor wird sich am 22. Februar die AG Jugendarbeit unter anderem mit o.g. Antrag der GRÜNEN befassen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Michael Kasiske, Christoph Mucha

 Jugendhilfeausschuss am 23.09.2010

Am 23.09. konnte im JHA endlich die Entsperrung der Haushaltsmittel für das neue Spielgerät im Volkspark bekannt gegeben werden. Die weitere Entwicklung des Volksparks steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der künftigen Nutzung der Villa Kaufmann. Das frühere „Jugendhaus der Stadt Brühl“ wird nach dem jüngsten Auszug – die interkonfessionellen Pfadfinderstämme Condor, Wildkatzen und Sperber aus dem Deutschen Pfadfinderbund Mosaik sind in die alte Schule in Brühl-Heide gezogen – nunmehr nur noch von einer Gruppe, dem Stamm Kurfürst aus der katholischen DPSG, partiell bewohnt.

In dem der aktuellen Vorlage angehängten Plan des Volksparks, in welchem der neue Standort des Spielgerätes eingezeichnet ist, taucht in der Legende kurioserweise die Bezeichnung „Studentenheim“ auf. Auf Nachfrage des Stadtjugendrings dementierte die Stadtverwaltung jedoch, dass es entscheidungsreife Pläne zu einem solchen möglichen Projekt gebe.

Neben den weiteren Berichten aus der Sitzungsvorlage war die mögliche Schließung der Kindertagesstätte St. Severin in Schwadorf ein hochaktuelles Thema. Pastoralreferent Michael Kühn bestätigte in der Sitzung den tags zuvor erschienenen Presseartikel, nach welchem die zwei bisher in der Einrichtung bestehenden Gruppen auf andere Kitas aufgeteilt werden sollen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh, Christoph Mucha

 Jugendhilfeausschuss am 01.07.2010

Das Großspielgerät im Volkspark muss leider weiter auf sich warten lassen. In der JHA-Sitzung konnte leider nicht wie geplant die in der Vorlage angekündigte Entsperrung des entsprechenden Haushaltsvermerks beschlossen werden, da der Punkt von der Tagesordnung abgesetzt wurde.

Im Zuge der Umstrukturierung der städtischen Verwaltung veränderte sich auch die Zuständigkeit für das Jugendamt und den JHA. Anstelle des Stadtkämmerers und künftigen Sozialdezernenten Dieter Freytag ist nunmehr der Erste Beigeordnete der Stadt, Andreas Brandt, neuer Jugenddezernent und damit Vertreter des Bürgermeisters im JHA.

Der neue Leiter der Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling, Frank Krüger, stellte sich den Ausschussmitgliedern persönlich vor. Krüger war zuvor Leiter des Jugendamtes der Stadt Wesseling.

Auf Anfrage des Stadtjugendringes wurde mitgeteilt, dass für Ende des Jahres ein Bericht zum Jugendkulturzentrum „Cultra“ sowie zum „City-Treff“ vorgesehen sei, in dem unter anderem auch Daten zu Besucherzahlen genannt werden sollen.

Der Stadtjugendring legte Zahlen über die Förderung von Jugendmaßnahmen 2008 und 2009 vor. Wie die sjr-Vertreter in der Sitzung erklärten, sind diese Zahlen jedoch noch nicht besonders aussagekräftig, da es von einem Jahr zum nächsten zu größeren Schwankungen aus technischen Gründen kommen kann. Erst über mehrere Jahre ist es möglich, eine Entwicklung in der Anzahl der bewilligungsfähigen Maßnahmen zu erkennen.

Der nächste JHA findet am 23. September statt.

Für den sjr anwesend: David Miron, Stephan Regh, Christoph Mucha

 Jugendhilfeausschuss am 06.05.2010

Am 6. Mai beriet der Jugendhilfeausschuss über einen Antrag des Stadtjugendringes zur Änderung der Richtlinien der Kinder- und Jugendarbeit-Förderung in Brühl. Der JHA schloss sich dem sjr-Vorschlag einstimmig an. Ab dem Jahr 2011 gelten nun neue Richtlinien, die bereits jetzt hier auf der Homepage nachzulesen sind.

Ein Streitpunkt war die Erhöhung der Elternbeiträge für die OGS-Teilnahme an Brühler Grundschulen. Der Stadtjugendring war hier mit der SPD-Fraktion einer Meinung, dass die durchschnittliche Erhöhung um 15€ pro Kind zu kritisieren sei. Da der Schulausschuss für diesen Bereich federführend ist und nur der Stadtrat die Erhebung der Elternbeiträge beschließen kann, konnte der Jugendhilfeausschuss diesen Punkt nur zur Kenntnis nehmen. Im Ausschuss wurde jedoch deutlich gemacht, dass mit der Erhöhung der Einnahmen der OGS-Träger auch eine signifikante Qualitätszunahme der Angebote einhergehen muss.

Mit der einstimmigen Entfristung der Vollzeitstelle in der Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling konnte jedoch ein früherer Streitpunkt im Gremium beigelegt werden.

Weiterhin wurde der Ausbau der beiden evangelischen Kindertageseinrichtungen „Rodderweg“ und „Unterm Regenbogen“ zum fünften Familienzentrum Brühls beschlossen sowie Berichte zum Pflegekinderdienst und zum gesamten Bereich Hilfen zur Erziehung entgegengenommen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Michael Kasiske, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 21.01.2010

Der Jugendetat im Haushalt des Jahres 2010 stand auf der Tagesordnung zum 21.1.2010. Der Ausschuss nahm ihn mit vereinzelten Nachfragen zur Kenntnis.

Außerdem wurden die Öffnungszeiten der Brühler Kindertageseinrichtungen präsentiert sowie die weitere Planung für die Jahre 2010-2014 besprochen.

Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Vochem“ beschlossen die JHA-Mitglieder die Sanierung des Bolzplatzes St.-Albertstraße.

Etwas verwunderlich war für die SJR-Vertreter die beiläufige Mitteilung, dass das Großspielgerät am Volkspark entgegen den Beschlüssen von AG Spielraumplanung und JHA aus dem September vergangenen Jahres nun doch noch nicht aufgebaut werden soll. Anscheinend ist auch diese Anschaffung abhängig von der weiteren Entwicklung der Eigentumsfrage der Villa Kaufmann.

Für den sjr anwesend: David Miron, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 19.11.2009

Nach der Kommunalwahl am 30.August konstituierte sich der neue Brühler Stadtrat am 2.November 2009. Dort wurden unter anderem auch die sechs stimmberechtigten Mitglieder des Jugendhilfeausschusses gewählt, die sich aus den freien Trägern der Jugendhilfe zusammensetzen. Neben den drei sjr-Vertretern sind dies drei Vertreter der Wohlfahrtsverbände. (Hinzu kommen noch neun Mitglieder der Ratsparteien)

Am 19.November konstituierte sich folglich auch ein neuer Jugendhilfeausschuss. Auf der Tagesordnung stand kaum Inhaltliches, mehr Organisatorisches wie beispielsweise die Bildung und Besetzung der Arbeitsgemeinschaften des JHAs. Zur Vorsitzenden wurde wieder Ratsfrau Luise Küster (CDU) gewählt, die keine Gegenkandidaten hatte und sich auf Nachfrage des sjr kurz zu ihrem „Programm“ äußerte: Kinder und Jugendliche in Brühl seien prinzipiell in einer guten Situation, ihr Schwerpunkt liege beim Alter der über 10-jährigen. Großes Augenmerk müsse in der künftigen JHA-Arbeit auch auf die steigenden Bedarfszahlen im Bereich Hilfen zur Erziehung gelegt werden. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Michael Weitz (SPD).

Für den sjr anwesend: David Miron, Michael Kasiske, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 24.09.2009

Beim Auschuss am 24.9. standen gleich zwei Anträge von sjr-Mitgliedsverbänden zur Debatte. Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik (DPBM) – Horst Brühl mit den drei Stämmen Condor, Sperber und Wildkatzen stellte einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung der Alten Schule in Heide zu ihrem neuen Domizil. Dem Antrag über 7000€ wurde einstimmig zugestimmt.

Außerdem wurde dem geänderten erneuten Antrag der DPSG (Stamm Kurfürst) zugestimmt, die in Abänderung des Beschlusses vom November nun 11900€ zur Anschaffung eines Gartenhauses erhält.

Weiteres Thema war die Fortführung der Erziehungsberatungsstelle Brühl/Wesseling, konkret ging es um die Frage, ob die bisher befristete Stelle in Zukunft unbefristet oder um ein weiteres Jahr befristet verlängert werden soll. Die federführende Stadt Wesseling hatte bereits einen Beschluss über nur ein weiteres Jahr gefasst. Der SJR befürwortet die Aufrechterhaltung der Zweigstelle über ein Jahr hinaus. Da es von Seiten der Stadtverwaltung zielführender angesehen wurde, die Stadt Wesseling verwaltungsintern statt per symbolischem JHA-Beschluss von der Fortführung zu überzeugen, enthielten sich die drei sjr-Vertreter bei der hitzigen Abstimmung, die schließlich knapp im Wortlaut des Wesselinger Beschlusses endete.

Das Ausbau- und Sanierungsprogramm zur Spielraumplanung 2010 wurde hingegen einstimmig beschlossen. Wie bereits in der AG Spielraumplanung am 10.09. beraten wurde, sollen 2010 Maßnahmen an den Spiel-/Bolzplätzen im Volkspark, am Mühlenberg sowie eine Neuanlage eines Platzes in Brühl-Heide durchgeführt werden. Im Volkspark soll – bis klar ist, welcher private Investor die Villa Kaufmann (eventuell plus Teile des Parkes) übernimmt – nur das Großspielgerät wieder aufgebaut werden, bevor der angedachte „Mehrgenerationenpark“ zur Ausgestaltung kommt.

Schließlich wurde noch über die stark steigende Fallzahl im Bereich der Hilfen zur Erziehung informiert.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Wilfried Müller

 Jugendhilfeausschuss am 25.06.2009

Am 25.6. stellte der Pfarrverband Brühl-Ville sich und die Weiterentwicklung zum Familienzentrum noch einmal persönlich im JHA vor und ging auf die Fragen der Ausschussmitglieder ein.

Im Zuge der Einrichtung des City-Treffs wurden Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit eingeleitet und eine außerplanmäßige Ausgabe von 15000€ beschlossen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 30.04.2009

Im rekordverdächtigen 31 Minuten-JHA am 30.April wurde der Verteilungsvorschlag der Fördermittel im Bereich Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen, den der SJR erstellt hat, einstimmig beschlossen.

Darüber hinaus wurden die 3 Kindertageseinrichtungen des Pfarrverbandes Brühl-Ville (Maria-Hilf in Heide, St. Servatius in Kierberg, St. Matthäus in Vochem) im Verbund als viertes Familienzentrum in Brühl benannt.

Für die Situation der Villa Kaufmann interessant ist die Mitteilung, dass die drei Stämme Condor, Sperber und Wildkatzen des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik in naher Zukunft ausziehen und von der Stadt neue Räumlichkeiten in der Alten Schule in Heide zur Verfügung gestellt bekommen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 12.02.2009

Vor Beginn der Ausschusssitzung konnten die JHA-Mitglieder die neuen Räumlichkeiten des „City-Treffs“ in der Clemens-August-Schule besichtigen, das zukünftig als drittes Jugendzentrum fungieren soll. Später wurde auch das Rahmenkonzept vorgestellt. Allgemeiner Eindruck ist, dass die Einrichtung, die Beleuchtung und der Zugang noch verbessert werden sollten. Außerdem muss noch geklärt werden, ob die beiden Räume alleine für den City-Treff genutzt werden können. Die gleichzeitige Mitnutzung durch den Schulbetrieb sieht der SJR skeptisch. Insgesamt ist das Vorhandensein eines ziemlich zentral gelegenen dritten Anlaufpunktes für Jugendliche jedoch sehr zu begrüßen. Der SJR hofft sehr, dass der Treff dann auch regen Zulauf (besonders aus der Clemens-August-Schule) bekommt. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der die Trägerschaft übernimmt, will sich um eine gute Werbung bemühen.

In der Sitzung wurden darüber hinaus u.a. das Sprachförderprogramm „Kon-Lab“ vorgestellt, über die Betreuungszeiten in Brühler KiTas informiert und das Sanierungsprogramm für die Brühler Spielplätze beschlossen.

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 20.11.2008

Hauptthema des JHA am 20.November 2008 war die Beratung des Jugendetats im städtischen Haushalt. Der JHA hat das Recht, dem Rat gegenüber Stellung zu nehmen. Zu allen drei Teilbereichen (01 – Förderung von Kindern in Tagesbetreuung, 02 – Arbeit für Kinder und Jugendliche und 03 – Hilfen für junge Menschen und ihre Familien) gab es verschiedene Nachfragen.

Als Tischvorlage tauchte ein Antrag der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta auf, für die DPSG – Stamm Kurfürst einen Zuschuss von 4200€ zur Anschaffung eines Materialhauses zu gewähren. Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt. In diesem Zusammenhang erklärte die JHA-Vorsitzende Küster, dass der Auszug aller Jugendverbände aus der Villa Kaufmann grundsätzlich entschieden sei. Der SJR bedauert dies.

Es gibt Verzögerungen bei Bau/Umbau/Einrichtung aller drei Brühler Jugendzentren. Mehr Informationen zum neuen Jugendzentrum, zum Klassetreff (Vochem) sowie zum Jugendcafé soll es in der nächsten JHA-Sitzung geben…

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske

 Jugendhilfeausschuss am 05.06.2008

Auf der Tagesordnung stand neben der Verpflichtung neuer Ausschussmitglieder (nämlich des neuen sjr-Vorstandes) vor allem ein Vortrag der beiden Referenten von der Abteilung Staatsschutz der Kölner Polizei, die Stadtverwaltung und SJR bereits zu einer Multiplikatorenveranstaltung zwei Wochen später eingeladen hatten. Thema war beide Male die (Rechts)extremismus-prävention und Erkennungszeichen der rechten Szene.

Behandelt wurde aber auch der „Kommunale Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Brühl 2007-2010“. Diesem steht der SJR inhaltlich in größten Teilen positiv gegenüber, kann sich aber noch nicht so recht mit der ein oder anderen Vermischung von konkret beschlossenen Maßnahmen und angedachten Zukunftsideen anfreunden.

Weitere Tagesordnungspunkte waren die Öffnungszeiten der Schulhöfe als Spielplätze, die Bedarfsplanung der Kindertagesbetreuung bis zum Jahr 2012/13 sowie die angebotenen Betreuungszeiten der Brühler Tageseinrichtungen in den Stufen 25, 35 und 45 Stunden.

Außerdem wurde dem Verteilungsvorschlag des SJRs für die Nutzbarmachung von Jugendgruppenräumen ohne Änderungen zugestimmt.

Des Weiteren beantwortete der Bürgermeister eine Anfrage des SJRs aus der letzten Jugendhilfeausschusssitzung, in der es um den gestrichenen Zuschuss für die kath. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Brühl ging.

Der SJR stellte für den nächsten JHA eine Anfrage, wie es bezüglich des Planungsfortschritts und der inhaltlichen Konzeption des 3. Brühler „Jugendzentrums“ aussieht. Das „Jugendcafe“ wird anscheinend in der Clemens-August-Schule untergebracht werden. Mehr dazu aber in der nächsten Sitzung…

Für den sjr anwesend: David Miron, Christoph Mucha, Michael Kasiske