Bundestagskandidat J��rg Kutzer

 

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Jörg Kutzer

B��ndnis 90 / Die GR��NEN

 

 

Lebenslauf

 

Logo (2)Jörg Kutzer
Geboren am 09.05.1980 in Köln
Ich wurde in Köln geboren und lebe seit meiner Geburt in Wesseling.
1983-86 Besuch des kath. Kindergartens St. Germanus
1986-1990 Lessingschule in Wesseling
1990-1999 Besuch des Gymnasiums in Bonn
1999 Abitur am Collegium Josephinum Bonn
1999-2000 Zivildienst in der Krankenpflege
2002-2008 Studium der Humanmedizin in Köln
2008. Staatsexamen nach 12 Semestern
Seit 2008 Arzt in der Weiterbildung als Chirurg am Krankenhaus in Wesseling
Bei den Grünen bin nunmehr seit über 14 Jahren aktiv. Zu Beginn beteiligte ich mich in Wesseling an der Fraktionsarbeit und war als Sprecher im Ausschuss f��r Sport und Freizeit
Mitglied des Wesselinger Rates seit 4 Jahren

Unsere Fragen…

1.) Warum kandidieren Sie für den Bundestag?

Es gibt zurzeit eine Menge ungelöste Probleme, die derzeitige Regierung tut aber nur das, wozu sie durch Verfassungsgericht und ��ffentliche Proteste gezwungen wird. Ich glaube, dass wir mehr tun müssen. Die Politik sollte sich an Nachhaltigkeit und  Zukunftsfähigkeit orientieren.

 

2.) Was sind die Ziele Ihrer Partei?

Grundsätzliche Ziele von Bündnis 90 Die Grünen sind Nachhaltigkeit, Natur- und Tierschutz, Soziale Verantwortung.

Unsere Partei hat per Mitgliederentscheid die wichtigsten 9 Projekte, die wir nach der nächsten Wahl als erstes anpacken wollen, ausgewählt.

– 100 Prozent Erneuerbare Energien – für eine faire Energiewende in BürgerInnenhand

– Die Massentierhaltung beenden – ein neues Tierschutzgesetz für artgerechte Haltung.

– Wirtschaftswachstum ist nicht das Maß der Dinge – neue Indikatoren f��r Wohlstand und Lebensqualität

– Niedriglöhne abschaffen – einen allgemeinen Mindestlohn einf��hren.

– Zwei-Klassen-Medizin abschaffen – EINE B��������rgerversicherung für Alle.

– Die Finanzmärkte neu ordnen – eine Schuldenbremse für Banken.

– Keine Rüstungsexporte zu Lasten von Menschenrechten – ein Rüstungsexportgesetz beschließen.

– Das Betreuungsgeld abschaffen – gute Kita-Plätze besser ausbauen.

– Rechtsextremismus entschieden entgegentreten – Projekte gegen Rechtsextremismus systematisch fördern

 

3.) Was, glauben Sie, sind die größten Sorgen junger Menschen in Deutschland? Und was wollen Sie dagegen tun?

Die Zukunftschancen der Jugendlichen sollen nicht bereits jetzt verbaut werden.  Durch vernünftige Sozialsysteme dürfen also nicht nur f����r die n��chsten 10 Jahre funktionieren, so dass auch diejenigen die jetzt in den Beruf starten eine Absicherung haben.

Notwendige Voraussetzung ist die Schaffung von Arbeit.  Mit dem Green New Deal wollen wir innovative Jobs schaffen und so die Ausgangsposition der Menschen hier stärken.

Die Bildung in Deutschland muss für jeden bezahlbar bleiben. Leider ist es zurzeit so, dass die Herkunft über die zukünftige Ausbildung und auch den Verdienstchancen entscheidet. Ich will gleiche Voraussetzungen für alle unabhängig von ihrem Elternhaus.

 

4.) Was halten Sie von der Senkung des Wahlalters auf 16 oder 14 Jahre? Wie können sich Jugendliche in der Bundespolitik einbringen?

Ich unterstütze die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Als Tipp zur Beteiligung kann ich nur die Jugendverbände der Parteien empfehlen. Gerade aus der Grünen Jugend kommen wichtige Impulse und Ideen. Gerade das Engagement gegen Rechts, f������r freie Bildung und Gleichberechtigung sind durch Aktionen, Vorschläge und Anträge der Grünen Jugend geprägt.

 

5.) Was verstehen Sie unter einer „Eigenst��ndigen kohärenten Jugendpolitik“ und was halten Sie von der Idee?

Die Einbringung der Betroffenen in die Entscheidungsprozesse ist wichtig. Die Anhörung und Beteiligung  sollte Voraussetzung unserer Entscheidungen sein.

 

6.) Wie wollen Sie ehrenamtliche Jugendarbeit zukünftig fördern?

Ehrenamt benötigt Anerkennung und Unterstützung durch staatliche Angebote. Zum Beispiel  Ermä��igungen öffentlicher Angebote und Einrichtungen. Kostenfreie Nutzung von Räumen.

 

7.) Nennen Sie drei Argumente, warum junge Menschen Ihnen ihre Stimme geben sollten!

Unser Sozialsystem ist dringend verbesserungsbedürftig. Alle derzeitigen Änderungen sichern nur den aktuellen Betrieb. Ich bin daher für eine solidarische Bürgerversicherung, die von allen getragen wird,  auch von Beamten und Besserverdienenden, um eine Zwei Klassenmedizin zu verhindern.

Die Zukunft der Tierzucht kann nicht in der Massentierhaltung liegen. Zum einen haben wir eine Verantwortung den Tieren gegenüber, so dass auch Nutztiere artgerecht leben können. Diese Tierfabriken sind aber auch für den Menschen gefährlich. Krankheiten und Verletzungen sind häufig, daher verwendet die Tierzucht mittlerweile mehr Antibiotika als die Medizin. Dies führt zu multiresistenten Keimen, welche lebensgefährliche Krankheiten auslösen können.

Als Drittes möchte ich mehr gegen den Rechtsextremismus und Ausgrenzung tun.

Intoleranz, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus, Rassismus, Transphobie und Homophobie sind leider allzu oft Alltag in Deutschland. Ich will eine breite Förderung von Projekten dagegen. In unserem Programm steht eine Mindestförderung  von 50 Mio. Euro j����hrlich für die kontinuierliche Förderung von Maßnahmen für Demokratie und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Nur so kann eine offene Gesellschaft entstehen.

 


 

 
 
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